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zweite und dritte Woche in Chandigarh

Nun sind schon wieder zwei Wochen vergangen. Letztes Wochenende bin ich mit den beiden anderen Praktikantinnen von Triniti (Marianna und Estefania) nach Delhi gefahren. Dort haben wir einen deutschen Praktikant aus Regensburg und eine chinesische Praktikantin (beides sind AIESECer) getroffen. Ein indischer Freund von Marianna hat uns etwas durch Delhi geführt. Am nächsten Tag sind wir nach Agra gefahren, um Taj Mahal anzuschauen. Das war sehr schön! Es war lustig, da wir eine gemischte Gruppe aus verschiedenen Kontinenten waren (Südamerika, Europa und Asien).

 

Am Montag war hier in Indien Feiertag. Es war der Geburtstag von Krishna, einem Gott im Hinduismus. Wir sind abends in einen Tempel gegangen. Der Mann von dem Hausmädchen unseres Chefs und die Tochter unseres Chefs sind mitgekommen. Hier hatten wir das Gefühl, dass wir wirklich in Indien sind. Der ganze Tempel war prächtig geschmückt und es waren viele Figuren und Bilder von Krishna aufgestellt. Die Leute haben zu Krishna gebetet und vorher eine Glocke läuten lassen. Dann war noch eine Musikgruppe da. Wir haben uns zu den anderen auf den Boden gesetzt und mitgeklatscht. Das war wirklich ein besonderes Erlebnis.

 

Im Praktikum ist es nach wie vor so, dass wir über viele Dinge erst sehr spontan informiert werden. Neulich war es zum Beispiel so, dass wir erfahren haben, dass wir zu einer Uni fahren und dort sollen wir zu dritt eine halbe Stunde in einem Seminar füllen, in der wir die Studenten motivieren an den Trainings von Triniti teilzunehmen. Danach hieß es, dass die Zeit etwas zu knapp ist und dass wir deshalb alle drei in verschiedene Seminare gehen und jeweils 20 bis 30 Minuten reden sollen. Estefania (aus Ecuador) sollte dann spontan für eine einspringen und das ganze Seminar übernehmen. Sie konnte relativ frei überlegen, welches Thema sie wählt. Das erfordert sehr viel Improvisation und teilweise ist es eine Verschwendung von Energie, wenn man sich erst auf eine Sache einstellt und dann wird alles doch wieder geändert.

 

Eine weitere Sache, die uns allen drei Praktikantinnen etwas schwer fällt ist, dass wir oft im Büro sitzen und nichts zu tun haben. Wir haben schon gesagt, dass wir hier lernen zu warten J Aber wir versuchen die Zeit zu überbrücken, indem wir über unseren Laptop ins Internet gehen oder Trainingsmodule vorbereiten. Oft unterhalten wir uns auch mit anderen Trainern, die gerade im Büro sind. Sie sind alle sehr nett und bieten uns an, uns etwas von der Stadt zu zeigen. Am Freitag waren wir sogar mit den ganzen Mitarbeitern von Triniti (inklusive unserem Chef, der das ganze initiiert hat) in einem Club. Wir haben alle zusammen getanzt und hatten einen schönen Abend.

 

Ein anderer schöner Moment war, als ich eine halbe Stunde von einem Training in einer Mädchen-Uni angeleitet habe und die Studentinnen sehr engagiert mitgemacht haben und sehr interessiert waren. Es ging um Bewerbungsgespräche und wie Triniti sie auf den ganzen Bewerbungsprozess vorbereiten kann. Ich habe ihnen die Aufgabe gegeben sich zu überlegen, was sie selbst auszeichnet, also welche Erfolge sie hatten, was sie gerne machen und worauf sie stolz sind. Sie sollten das aufmalen und dann haben es einige vorgestellt. Es war schön zu sehen, dass einige richtig aufgeblüht sind und stolz sind, was sie erreicht haben. Sie haben viele Träume und Ziele. Ich habe ihnen dann gesagt, dass sie an diese Erfolgserlebnisse und Träume denken sollen, wenn sie ein Bewerbungsgespräch haben, da es ihnen ein besonderes Gefühl gibt und sie selbstsicherer sind. Ich hätte das Training am Liebsten länger als eine halbe Stunde gemacht, aber leider stand noch etwas anderes auf dem Plan.

 

Morgen fahren wir zu einer Uni, die zwei Stunden von Chandigarh entfernt ist. Wahrscheinlich bleiben wir die ganze Woche dort. Hier sollen wir auch die Studenten motivieren an den Trainings teilzunehmen. Sie sollen über ihre Lebensziele nachdenken und wir sollen sie motivieren sich für ihre Ziele einzusetzen. Wahrscheinlich werden wir auch nächste Woche dort hingehen, damit wir Trainings mit den gleichen Studenten durchführen können. Wenn die Trainings erst mal richtig beginnen und wir mit den gleichen Studenten Trainings durchführen können, wird es bestimmt interessanter, da wir dann genau wissen, was die Studenten schon gemacht haben und wir können uns besser auf die Studenten einstellen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die nächste Woche weitergeht.

 

Viele liebe Grüße an euch alle!

Magalie

28.8.11 15:55

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(8.9.11 20:56)
Hola Magalie! la verdad, me alegra mucho leer la interesante experiencia que es estar ahí, a veces con un poco de estrés, otras con algo de caos, pero imagino que dentro de todo, las cosas que estás viviendo te van a servir de mucho en tus proyectos futuros, verdad? mucha suerte y un fuerte abrazo!

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